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GräserGräser können eine Zierde für jeden Garten sein, anderenfalls finden wir einheimische Gräser überall auf wild wachsenden Weiden und Wiesen. Ich persönlich mag am liebsten hohe Gräser-Sorten. Werfen wir einen kleinen Blick zu unseren östlichen Nachbarn, so können wir entdecken, dass besonders in Japanischen Gärten Gräser einen hohen Stellenwert einnehmen! Zu den ziervollen Gräser-Arten gehören beispielsweise der Buschbambus, das Riesenfedergras, die Waldmarbel, das Japangras, der Zwergblauschwingel, das Bärenfellgras, der Atals-Schwingel, das Lampenputzergras, Chinaschlif, das japanische Blutgras oder gar das prunkvolle Pampasgras. Es gibt sehr viele exotische Gräsersorten, die unseren Garten um ein exotisches Flair bereichern können! Besonders, gut eignen sich Gräser als Sichtschutz vor der Terrasse oder einem weit ausläufigem Fenster. Sollten Sie allerdings zu Gras-Allergien tendieren, so sollten Sie Gräser meiden! Denn Gräser können zu Pollenallergien führen!

Vielseitigkeit der Gräser im Garten
Gräser finden sich in allen Gartenbereichen. Sie bestechen durch ihre Eleganz und durch ihre filigranen Halme und Blütenstände. Besonders die Vielfalt und Eigenschaften der Gräser machen sie zu einem idealen Begleiter von Stauden, Blumen und Gehölzen. In den verschiedenen Gartenbereichen fügen sie sich ein und können aber trotzdem durch ihren schlichten Zauber dominieren. Neben den Nutzgräsern sind besonders die Ziergräser für die Gartenliebhaber von besonderer Bedeutung. Durch die vielen tausend Grasarten, die weltweit bekannt sind, präsentieren sie ein enorm facettenreiches Spektrum an Gestalten, Linienspielen und Grüntönen.

Gräser und ihre Eigenschaften

Natürlich haben die unterschiedlichen Grasarten unterschiedliche Ansprüche an den Boden und den Standort. Aber sie sind vor allem relativ pflegeleicht und anspruchslos.
Gräser teilen sich in viele Arten ein. Höhe, Wuchsform, Farbe, Blattformen und Blütenformen spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

Gräser für die Blütenwiese

Für die Auswahl der Grassorten einer Blumenwiese solle der Wiesentyp bekannt sein. Hierbei werden unterschieden die Fettwiese, Magerwiese mit unterschiedlichen Böden, Feuchtwiese oder Kräuterrasen. Ruchgras, Straußgras, Glatthafer und Horstschwingel gedeihen besonders auf Fettwiesen. Andere Grasarten eignen sich besonders für Magerwiesen wie Silbergras, Prachtfedergras, Büschelhaargras oder Haarschwingel. Da die Grasarten für die Nutzung als Blütenwiese so vielfältig und artenreich sind werden sie oft als Grasmischungen im Gartenhandel angeboten.

Ziergräser – eine besondere Gruppe

Ziergräser können in allen unseren Gartenbereichen eingesetzt werden. Sie sind besonders als graziöse Vermittler beliebt. Überwiegend im Hintergrund können sie aber durch ihre Blüten und Fruchtstände vor allem im Herbst in den Vordergrund treten. Bekanntester Vertreter hierbei ist das hochwachsende Pampasgras, welches mit seinen weißen Blütenwolken den Herbstgarten verzaubert. Ähnlich reagieren auch andere Ziergräser wie Lampenputzgras, Schwingel oder Gartensandrohr.
Auch das Farbspiel der Gräser kann wirkungsvoll eingesetzt werden. Hier sind die Blaugräser eine beliebte Art. Blauschwingel gibt es in vielen Arten und unterschiedlichsten Blautönen. Durch die Horstbildung und Gruppenanordnung können wirkungsvolle Akzente gesetzt werden.Wer es im Garten asiatisch mag greift auf die vielen Bambusarten zurück. Viele Bambusarten sollten hier aber durch eine Wurzelsperre begrenzt werden um ein Wuchern zu vermeiden. Auch hier gibt es niedrige und hochwachsende Arten.

Für die Auswahl der Ziergräser sollte beachtet werden ob sie in Gruppen angeordnet werden oder als Solitär. Solitäre sind Pampasgras, Stachelschweingras oder auch Riesenfedergras.
Die niedrig bleibenden Arten eignen sich eher für die Gesellschaft. Hierzu gehören die Blauschwingelhorste, Seggen oder Schwingelarten, Hainsimsen sowie auch manche Rispengräser.