Auch die Mispel gehört zum Wildobst. Bei der Mispel handelt es sich um einen pflegeleichten, sehr hübschen Strauch, der auffällige Blätter, Blüten und Früchte hat. Die Mispel wurde in der Antike durch die Römer nach Mitteleuropa gebracht und wurde hauptsächlich in Klöstern kultiviert. Der Mispel - Baum ist relativ anspruchslos, liebt jedoch sonnige Standorte und wird bis zu 4, 5 m hoch. Die Früchte sind erst nach dem ersten Frost genießbar. Die Früchte des Mispel - Baums werden heutzutage kaum noch gegessen. Jedoch eignet sich die Mispel für den Frischverzehr. Heute werden aus der Mispel Schnäpse und Gelees gefertigt.
Die Heilwirkung der Mispel erstreckt sich auf den Harn- und Darmbereich. Mispeln lassen sich hervorragend einfrieren. Und können daher auch noch im Winter verzehrt werden. Von der Mispel ist die Wildform namens Mispel germanica die bekannteste. Es gibt aber auch die in England kultivierte Form der Mispel, auch Mispel germanica Nottingham genannt. Diese soll bis zu 8 cm große Blüten haben und etwas größere Früchte als die heimische Mispel germanica haben. Für welche Art der Mispel man sich entscheidet beleibt jedem selber überlassen, sicher ist jedoch, dass die Mispel aufgrund Ihrer Eigenschaften sich einen Platz in jedem Garten verdient hat.
Es gibt verschiedene Arten, jedoch nicht Züchtungen der Mispel dazu zählen:
- Mispel Nottingham, mittelgroße Früchte, mittelstarker Wuchs, schöne Blüten
- Hollendische Mispel, Gartenmispel mit vielen großen Früchten
- Mispel Krim, starker Wuchs, viele Früchte
- Mispel von Metz, braune Früchte
- Kernlose Mispel, mit kleinen Früchten ohne Kerne
- Mispel Royale, oder Königliche Mispel, welche in einem königlichem Garten angebaut wurde
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