Obstbäume als Bereicherung für den Garten
Obstbäume im Garten können ein Segen für die ganze Familie sein! Denn ein Obstbaum blüht im Frühjahr in schönster Blüte, im Sommer oder Spätsommer spendet Schatten im Garten und kann eventuell als Stütze für eine Hängematte fungieren! Im Herbst kann man seine Früchte ernten. Aber ein Obstbaum bedeutet auch viel Pflege. Denn das abfallende Laub muss beseitigt werden, damit der Gartenboden nicht völlig verlaubt. Ein Obstbaum muss auch regelässig nachgeschnitten werden. Ansonsten würden die Triebe des Obstbaumes verwildern und ein unschöner Wuchs stellt sich ein. Aber auch die Fruchtproduktion lässt bei ausbleibendem Nachschneiden nach. Aber wenn der Obstbaum viele Früchte, so können die Früchte entweder frisch vom Baum gegessen oder eingemacht werden. Und besonders für die Kinder ist das ein Spektakel!
Funktion der Obstbäume
Obstbäume sind im Garten ein fester Bestandteil und ein stets vertrauter Anblick. Da sie schon seit langer Zeit kultiviert werden, gibt es sehr viele unterschiedliche Obstsorten, an deren Blütenpracht, Fruchtbehang und Blattschmuck man sich gerne erfreut, zugleich sind sie Lebensraum und Nahrungslieferant für viele Tiere, insbesondere Vögeln und Insekten. Sie gehören zu den ökologisch wichtigsten Gartenpflanzen und man sollte ihnen für ein optimales Gedeihen, eine gewisse Aufmerksamkeit widmen.
Pflege der Obstbäume
Obstbäume im Garten, die an einem artgerechten Standort wachsen, brauchen wenig Pflege. Sie besteht im Wesentlichen aus einem fachgerechten Rückschnitt der Krone und dem entfernen kranker und beschädigter Äste. Nie mehr als ein Drittel der Krone entfernen, bei älteren Bäumen nur etwa ein Fünftel, denn das Gleichgewicht zwischen Krone und Wurzel könnte dadurch nachhaltig gestört werden. Nach starken Eingriffen empfiehlt es sich eine 2- bis 3-jährige Schnittruhe einzuhalten, wobei es generell günstiger ist, öfter und weniger zu schneiden als selten und viel. Zur Pflege der Krone alle abgestorbenen, beschädigten und kranken Baumteile entfernen.
Bei Obstbäumen beachten!
- Pflanzort
- richtige Rückschnitt
- Schnittruhe
- Düngung
- Bewässerung
Der Schnittzeitpunkt für Obstbäume im Garten ist kurz vor Ende der Winterruhe, die Pflege der Krone ist jedoch während der gesamten Vegetationszeit möglich, außer während des Austriebes von Blättern und Blüten. Damit sich Obstbäume im Garten gut entwickeln, ist eine Nährstoffzugabe in ausreichender Menge nötig. Lässt man den Boden im Bereich der Kronentraufe in einem Bodenlabor untersuchen, so kann man richtig dosiert und gezielt düngen. Der beste Zeitpunkt um Obstbäume zu Düngen ist im Frühjahr, denn da kommen die Nährstoffe der beginnenden Blüten- und Fruchtentwicklung am besten zugute. Nichts falsch machen kann man mit organischem oder mineralischem Volldünger, aber auch Kompost, der mit Gesteinsmehl angereichert wurde, leistet gute Dienste. Eine Verbesserung des Wurzelbereiches ist durch das Aufbringen einer Mulchschicht aus Rindenhumus, Holzhäcksel oder Rasenschnitt zu erzielen.
In heißen trockenen Zeiten während des Sommers ist das Bewässern der Obstbäume im Garten fast so wichtig wie das Düngen. Gegossen wird wenn möglich mit Regenwasser und in den Abendstunden, wenn die Verdunstung am geringsten ist. Es gilt lieber weniger oft, dafür viel Wasser geben, damit sich der Boden vollsaugen kann und nicht ein Großteil des Wassers an der Oberfläche verdunstet.
Obstbäume im Garten sind eine echte Bereicherung und mit ein paar wenigen Maßnahmen, werden sie stets gut gedeihen und Jahr für Jahr eine ertragreiche Ernte bescheren.