
Rosen sind die typischen Blumen von Verliebten. Jede Frau wünscht sich gerne mal Rosen. Auch zu Hochzeiten und besonders an Valentinstag werden Rosen verschenkt. Rosen können aber auch im Garten wachsen und bereiten den stolzen Besitzern oft viel Freude. Denn Rosen sind sehr romantische Blumen und besonders ein schön geschmückter Rosengarten begeistert viele Gartenfreunde.
Herkunft
Die Rose stammt ursprünglich aus China. Funde belegen, dass die Strauchpflanze bereits vor 25 Millionen Jahren existiert hat. Rosen gehören wie die Himbeeren, Äpfel, Birnen oder Pflaumen zu den Rosengewächsen. Im antiken Griechenland wurde die Rose zur Königin der Blumen ernannt, ein Begriff, den man noch heute mit ihr verbindet.
Arten
Man unterscheidet zwischen Wild- und Kultursorten, die Rosenzucht wird seit 2.000 Jahren betrieben. Die Schätzungen, wie viele Arten von Rosen es gibt gehen weit auseinander, man geht von 150 bis über 300 aus. Rosensorten soll es etwa 30.000 bis 50.000 geben, auch hier gehen die Meinungen weit auseinander.
Rosen werden außerdem in alte und neu gezüchtete Sorten unterteilt. Die sogenannten Moos-, Kohl- und Essigrosen gehören zu den ältesten in Europa gezüchteten Rosenarten, während man die ab dem 18. Jahrhundert gezüchteten Arten zusammenfassend als Edelrosen bezeichnet.
So unterschiedlich Rosen auch im Aussehen sind, so haben doch alle dieselben Merkmale. Sie tragen Früchte (Hagebutten), haben Stacheln und unpaarig gefiederte Blätter.
Rosen im eigenen Garten züchten
Die Pflanzen sollte man nach Möglichkeit an der Süd- oder Südwestseite pflanzen, sodass sie nicht direkt der Mittagssonne ausgesetzt sind. Andererseits bekommen sie auf diese Weise genügend Licht. Ein wenig luftig und windig darf es auch sein, allerdings sollten sie keiner Zugluft ausgesetzt werden. Der Boden sollte nährstoffreich und locker sein, denn je tiefer sie Wurzeln schlagen können, desto kräftiger und blütenreicher wachsen sie.
Menschen, die die Zierpflanzen in ihrem eigenen Garten züchten wollen, sollten daran denken, dass sie zur Kräftigung und Gesunderhaltung regelmäßig beschnitten werden müssen. Im Winter sollte man seine Rosen schützen, denn Dauerfrost vertragen zwar die Wildrosen, allerdings nicht die hochgezüchteten Edelrosen.
Winterschutz
1. Man sollte um die Rose herum 15 bis 20 Zentimeter lockere Erde oder Kompost schütten.
2. Die Rose selbst sollte man mit schützendem Material wie Jute umwickeln, allerdings sehr locker. Den Platz zwischen der Rose und ihrem Schutzmantel sollte man mit Gartenlaub auffüllen.
3. Die Rose sollte nicht im Herbst oder Winter ihren großen Rückschnitt erhalten, sondern erst im Frühling, da der Wechsel zwischen warmen und kalten Tagen zum Austrocknen der jungen Triebe führen kann.