Die Berberitze ist das ganze Jahr über eine recht ansehnliche Zierpflanze. Besonders die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) ist darüber hinaus auch noch äußerst nützlich für Insekten, Vögel und Säugetiere. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, sie im Garten anzupflanzen, zumal sie sehr pflegeleicht ist. Es gibt sowohl sommergrüne als auch immergrüne Arten und Sorten. Allerdings gelten Berberitzen als Giftpflanzen, da in fast allen Pflanzenteilen Alkaloide enthalten sind. Das muss beachtet werden, sollten sich Kinder oder Haustiere in der Nähe der Gewächse aufhalten.
Eigenschaften und Verwendung
Die mit Dornen bewehrten Berberitzen können als Blattschmuckpflanzen verwendet werden. Aber auch die kleinen, meist gelben Blüten, welche in großer Zahl von Mai bis Juni erscheinen und die länglichen roten, blauen oder fast schwarzen Beeren, mit denen sich die Pflanzen ab August schmücken, haben oft einen hohen Zierwert. Sommergrüne Arten und Sorten bekommen im Herbst eine schöne Laubfärbung. Die Farbpalette reicht dann von Gelb über Orange bis Rot. Ein ausgewachsener Strauch kann eine Wuchshöhe von 1 bis 3 m und eine Breite von 1 bis 1,5 m erreichen. Es gibt aber auch weitaus kleinere Arten und Sorten. Als Vorpflanzung vor höheren Bäumen und Sträuchern, zur großflächigen Gestaltung von Böschungen oder auch als Heckenpflanze sind die Berberitzen sehr gut geeignet. Plant man eine Vogelschutzhecke, so kann die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) dort gut integriert werden. Diese Art ist übrigens auch eine beliebte Bienenweide. Sehr attraktiv ist Thunbergs Berberitze (Berberis thunbergii). Sie bringt Abwechslung in so manches Beet, denn es gibt sie in zahlreichen dekorativen Sorten. 'Atropurpurea' hat dunkelrotes und 'Aurea' gelbliches Laub, während 'Atropurpurea Nana' eine kleinwüchsige Sorte ist. Die Aufzählung ließe sich noch um etliche Gartenschätze erweitern, denn Berberitzen sind erstaunlich artenreich.
Merkmale der Berberitze
- Wuchshöhe 1 - 3 m
- als Hecke verwendbar
- Bienenweide
- verschiedene Laubsorten
Standortansprüche und Pflege
Die verschiedenen Arten sind in Europa und Asien beheimatet. Sie mögen es sonnig bis halbschattig und vertragen auch einen intensiven Rückschnitt. Eigentlich sind sie recht anspruchslos und kommen mit vielen Gartenböden zurecht. Frost und Schadstoffe in der Luft stellen bei vielen Arten kein Problem dar. Leider wird die Berberitze manchmal von Pilzkrankheiten befallen. Das gesamte Gehölz muss dann gegebenenfalls entfernt werden. Reste dürfen nicht auf dem Komposthaufen entsorgt werden.