Doch sollte man beim Einsetzen der Blumenzwiebeln darauf achten, sie nicht einzeln, sondern lieber in Gruppen zu pflanzen. Denn dann werden die Frühlingsblumen später auch in diesen Gruppen blühen und so für intensivere Farbakzente im Garten sorgen. Um auch im nächsten Jahr noch zu wissen, wo man welche Frühlingsblumen gesetzt hat, empfiehlt es sich, nach dem Einbringen der Blumenzwiebeln, diese mit einem kleinen Schild, auf dem man die Blumensorte notiert, zu markieren.
Damit die Frühlingsblumen dann auch wirklich wachsen und ihre Blütenpracht optimal entfalten, sollten die Blumenzwiebeln doppelt so tief, wie die Zwiebel dick ist, gesetzt werden. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Spitze nach oben zeigt. Vor dem Einbringen sollte die Erde aufgelockert und gegebenenfalls mit Nährstoffen angereichert werden. Da es für die Zwiebeln wichtig ist, dass die Erde durchlässig ist, sollte man, falls sich Staunässe bildet, etwas Sand in die Erde einarbeiten. Um ein gutes Wachstum und eine üppige Blütenpracht zu bekommen, sollte auf einen organischen Dünger, wie etwa Hornspäne, nicht verzichtet werden. Zum Schuss, den Boden noch gut wässern und das Beet mit Rindenmulch abdecken. So sind die Pflanzen optimal vor Kälte geschützt und fühlen sich auch bei einem langen Winter, im Garten wohl.
Wer keinen Garten besitzt, auf blühende Pflanzen im Frühling aber nicht verzichten möchte, der kann die Blumenzwiebeln auch in Schalen, Blumentöpfen oder Pflanzkübeln einbringen. Wenn diese bepflanzten Gefäße noch ein wenig witterungsgeschützt überwintern, dann hat man auch ohne Garten ein bisschen Frühling auf seinem Balkon, der Fensterbank oder vor der Tür.