Den größten Schaden, der im Winter passieren kann, ist der Wasserschaden. Das bedeutet, dass der Gartenschlauch, den man zum Gießen verwendet, leer sein muss. Noch weiter sollte man am besten das Wasser für die Leitung, die zum Garten führt, leer laufen lassen und das Wasser dort abstellen. Am besten, man läßt den Hahn im Garten über den Winter offen, wenn das Wasser abgestellt ist und die Leitung somit leer gelaufen ist.
Kübelpflanzen sind besonders gefährdet. Dies, weil der Kübel viel schneller auskühlt, als die Erde. Daher sollten empfindliche Kübelpflanzen in den Keller oder aber in ein Gewächshaus, falls eines vorhanden ist. Im Keller herrscht keine Frostgefahr, jedoch im Gewächshaus schon. Meist gibt es keine Heizung dort. Wird also eisiger Frost gemeldet, kann man über Nacht eine Petroleumlampe oder aber Kerzen im Gewächshaus anzünden. Ein paar Kerzen erhöhen die Temperatur erheblich, so dass keine Frostgefahrt mehr besteht. Es gilt die Faustregel: 2 Grade pro Kerze steigt die Temperatur. Mann kann aber die Pflanzen auch einwickeln. Grobe Jutestoffe oder aber Luftblasenfolie eigenen sich hier besonders. Luft selbst ist ein sehr guter Isolator.
Hiesige Pflanzen sind in der Regel eigentlich von sich aus winterfest. Hat man jedoch Pflanzen aus südlichen Gefielden im Garten stehen, so brauchen diese besondere Vorkehrungen. In Deutschland sind Pflanzen aus dem Süden vorwiegend in der südlcihen Pfalz und rund um den Kaiserstuhl eigentlich nicht gefährdet. In anderen Gengenden sollten empfindliche Pflanzen daher am besten beweglich angepflanzt werden. Aber Vorsicht! Die Kübel für die Pflanzen sind sehr schwer und man tut gut daran, sie nicht plan auf den Boden zu stellen, so dass mann mit einem Hubwagen darunter fahren kann. Mit diesen Vorkehrungen bleiben die Pflanzen auch bis in die kommende Saison gesund.