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Ein Gewächshaus hat für den Hobbygärtner viele Vorteile. Gemüse & Co können etwa ab Mitte März gut vorab im Gewächshaus vorgezogen werden, um sich später im Freiland richtig ausbreiten zu können. Oder aber man lässt einige Pflanzen ganz im Gewächshaus und erzielt so schnellere und höhere Erträge. Alles ist möglich. Jedoch sollte ein Gewächshaus gut geplant werden, will man doch viele Jahre Freude daran haben.

Erste Überlegung sollte sein, welche Pflanzen man unterbringen möchte.
In der Regel werden Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken, Zucchini usw. angebaut. Diese kommen gut mit einem herkömmlichen "Kaltgewächshaus" zurecht, während typische Zimmerpflanzen wie Orchideen ein temperiertes Gewächshaus (mindestens 10° C) benötigen. Eine weitere Variante ist das "Warmgewächshaus". In ihm fühlen sich tropische Pflanzen bei Temperaturen jenseits von 17° C zu Hause. Im Kalthaus gedeihen die zarten Gemüseaussaten bereits im zeitigen Frühjahr, etwa ab Mitte März.

Bei der Planung wollen einige elementare Dinge berücksichtigt werden. Von ganz entscheidender Bedeutung ist der Standort. Er muss zunächst vollsonnig sein. Von Vorteil ist die Nähe zum Wohnhaus, das dem Gewächshaus Schutz vor Unwettern (Sturm, Starkregen) bieten kann und durch Wärmeabstrahlung auch ein günstigeres Miniklima erzeugt.Außerdem findet man so auch bei schlechtem Wetter schneller den Weg ins Gemüsehäuschen und kann Versorgungsleitungen (Wasser, Strom) einfacher verlegen.

Das Pflanzenhaus sollte sicher stehen. Dazu benötigt es ein festes Fundament. Hier kommt es auf die Größe an. Während kleine Minigewächshäuser nicht zwingend auf betoniertem Untergrund stehen müssen, sieht dies ab etwa einer Größe von 1 m² anders aus. Hier sollten Zeit und Geld für ein festes Fundament investiert werden. Der Standort sollte nicht unter dem großen Hausbaum sein. Hier könnten beim Sturm herabfallende Äste schnell für Schäden sorgen.

Mit welchen Materialien nun gebaut wird, hängt zum einen von den Vorlieben, zum anderen natürlich auch vom Budget ab. Während Aluminium häufig in Gewächshausbausätzen verwendet wird, hat Holz eine bessere Isolierwirkung, ist jedoch auch teurer. Die Verglasung besteht meist aus einfachem Fensterglas. Undurchsichtiges, "genörpeltes" Glas ist von Vorteil, da hier das Licht gestreut wird. Verwendet man Isolierglas, so sollte auch die übrige Bauweise dazu passen. Dann sollte gemauert oder Holz zur Erbauung verwendet werden.