Akelei
Die Akelei ist eine beliebte Gartenpflanze, die man in Mitteldeutschland findet. Die Kräuter werden eingesetzt bei der Behandlung von Fieber und Milchschorf. Sie soll außerdem die Sexualkraft und Fruchtbarkeit steigern, daher wird sie auch als Aphrodisiakum empfohlen. Eine weitere Wirkungsweise ist die Freisetzung positiver Energien.
Alkanna
Die Alkanna ist eine Staudenpflanze, die zur Anziehung von Wohlstand in jeglicher Form und auch zur atmosphärischen Reinigung verwendet wird. Von einer medizinischen Verwendung wird jedoch dringend abgeraten, da sie toxische Alkaloide enthält, die bei innerer und äußerer Anwendung zu Leberschäden führt und sogar krebserregend sein kann.
Andorn
Das Kraut wurde schon in der Vergangenheit als Ritualkraut verwendet. Besonders bei der Sommersonnenwende wurde es zum Schutz geräuchert. Auch heute noch findet Andorn eine vielfältige Anwendung. Einige Anwendungsbeispiele sind die Behandlung von Atemwegs- und Verdauungserkrankungen, Entzündungen von Magen, Leber und Gallenblase, aber auch Rückenschmerzen. Andorn wirkt außerdem positiv auf die Blutbildung, den Appetit, den Kreislauf und das Immunsystem.
Baldrianblüten
Baldrian wirkt positiv auf Körper und Seele. Früher wurden die Kräuter mit ihrem extrem rauchigen Aroma zur Geisteraustreibung verwendet. Baldrian gilt aber auch als altes Heilmittel gegen Frauenleiden, da es krampflösend ist. Es entspannt und ist ein oft eingesetztes Entspannungs- und Schlafmittel.
Baumfarn
Baumfarn hält durch seinen Geruch Ungeziefer und Insekten fern. Er duftet nach Wald und Frische. Die Kräuter haben darüber hinaus eine schleimlösende Wirkung bei Erkrankungen der Atemwege. Baumfarn wird auch bei Reinigungsritualen eingesetzt.
Beifuss
Beifuss ist ein sehr vielfältiges Heil- und Räucherkraut. Schon vor vielen hundert Jahren wurde das Kraut in der Medizin verwendet. Es wirkt positiv auf die inneren Organe wie Magen, Darm und Galle, wirkt aber ebenso entspannend auf Körper und Geist. Man setzt es daher zum Beispiel bei Nervenkrankheiten, Frauenleiden und Fußmassagen ein.
Die Sexualität von Mann und Frau soll durch Beifuss gestärkt werden, für die Bewältigung von Schmerz und Trauer und zur Stärkung des Selbstbewusstseins kann man es ebenfalls verwenden.
Beinwellblätter, -blüten
Beinwell wird bei Verletzungen von Knochen, Haut und Muskeln eingesetzt. Man behandelt also beispielsweise Prellungen, Schwellungen, Verstauchungen und eiternde Wunden mit diesem vielseitigen Kraut. Es hilft aber auch bei seelischen Verletzungen und Traumata und wirkt darüber hinaus antibakteriell.
Bergbohnenkraut
Bergbohnenkraut hat einen frischen intensiv nach Bohnen riechenden Duft. Es enthält ätherische Öle, die magenstärkend, blähungshemmend und entkrampfend wirken. Das Kraut ist daher ideal zur Behandlung von Verdauungsstörungen. Es hat außerdem eine keimtötende Wirkung.
Berufkraut, Kanadisches
Das Kraut wurde früher gegen Verzauberung und zum Schutz gegen böse Mächte verbrannt. Bis heute sagt man ihm eine Stärkung des Selbstbewusstseins nach. Es soll bei Unsicherheit helfen und Gefühle der Unbeschwertheit und Freude hervorrufen. Die Heilwirkung ist sehr mild, es wirkt gegen Erkältungen und Durchfall, ist entzündungshemmend, schleimlösend und schweißtreibend.
Besenginsterblüten
Dieses Kraut soll gegen das Böse abschirmen und Poltergeister vertreiben. Es wirkt angstlösend und unterstützt die Auslösung euphorischer Gefühle, da es entspannend und nervenstärkend ist. In der Medizin wird es bei Herzrhythmusstörungen, Wehen- und Herz-Kreislaufbeschwerden eingesetzt. Besenginster kann jedoch bei falscher Anwendung auch giftig sein.
Bilsenkraut
Bilsenkraut wird seit Jahrhunderten zur Veränderung des Bewusstseins verwendet. So nutzten es beispielsweise Schamanen und Priester zum Wahrsagen und für Astralreisen. Das Kraut ist jedoch eine Giftpflanze und kann zu Bewusstlosigkeit und sogar dem Tod führen. Daher ist eine genaue Dosierung extrem wichtig. Kinder und Schwangere sollten mit ihr auf keinen Fall in Kontakt kommen.
Bingelkraut
Die Pflanze hat eine sehr positive Wirkung, sie vertreibt melancholische Gemütszustände und unterstützt positive Gefühle und die Intuition. In der Medizin wird Bingelkraut in vielen verschiedenen Bereichen verwendet. Es wirkt harntreibend, es wird daher auch Pinkelkraut genannt. Man verwendet es außerdem bei Bronchitis, Magen-Darmproblemen, Appetitlosigkeit, Erbrechen und rheumatischen Erkrankungen.
Borretschkraut
Borretsch ist nicht nur ein bekanntes Küchenkraut, sondern auch eine wichtige Heilpflanze. Es wirkt stark entzündungshemmend, hilft bei Erkältungskrankheiten und ist blutreinigend. Darüber hinaus verwendet man es als Heilmittel bei Entzündungen und Ausschlägen. Ein weiteres Anwendungsgebiet können Depressionen sein. Es macht fröhlich und verbreitet gute Laune, hilft zudem gegen Stress und Nervosität.
Brennesselsamen
Der Rauch der Brennesselsamen soll vor bösen Geistern, Hexen und Zauberern schützen. Sie sollen außerdem die Sexualität steigern. Medizinische Anwendungsgebiete sind beispielsweise Rheumatismus, Arthritis, Durchfall, Stoffwechselbeschwerden und Hautunreinheiten.
Brombeerblätter
Brombeerblätter wirken nervenstärkend. Sie vertreiben Albträume und beruhigen. Sie helfen außerdem gegen Erkältungen, Durchfall und Entzündungen.
Brunnenkresse
Die Pflanze hat einen scharfen Duft und Geschmack. Sie wird bei Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Ekzemen und Ausschlägen verwendet. Sie stärkt Magen, Leber und Nieren und wirkt gegen Blutarmut. Man sagt dem Kraut außerdem eine magische Wirkung zu.
Bärenklau
Bärenklau wirkt beruhigend auf Magen, Darm und die Atemwege. Man verwendet es daher beispielsweise bei Durchfall, Asthma und Husten. Die Pflanze soll aber auch eine aphrodisierende Wirkung haben und sogar zur Desinfektion eingesetzt werden.
Damiana
Damiana hat eine bewusstseinssteigernde Wirkung. Es ist euphorisierend, konzentrationssteigernd und weckt Lebensfreude und Hingabe. Man verwendet es daher als Mittel gegen Depressionen, Müdigkeit und Erschöpfung. Es wirkt aber auch gegen Asthma, Magenschmerzen und Migräne.
Distelsamen
Distelsamen verströmen eine positive Energie. Sie wirken gegen negative Schwingungen und Streit. Das Kraut löst Spannungen und Blockaden und weckt die Vitalität des Menschen.
Dost, wilder Majoran
Die Pflanze hat eine beruhigende Wirkung. Sie ist wirksam gegen Schlafstörungen, negative Energien, Krämpfe und Nervenschwäche. Dost hilft bei Magen-Darmbeschwerden und beugt Erkältungskrankheiten vor. Das Kraut hat außerdem eine desinfizierende Wirkung und wird daher auch bei der Behandlung von Entzündungen eingesetzt.
Ebberraute
Der starke Duft des Rauchs eignet sich nicht nur zur Vertreibung von Ungeziefer, sondern hat auch medizinische Bedeutung. Eberraute wirkt stärkend, ist schweißtreibend und vertreibt Darmbeschwerden.
Echtes Labkraut
Die Staudenpflanze hat zwar einen unangenehmen Geruch und einen bitteren Geschmack, ist jedoch äußerst wirkungsvoll. Sie wird in der Wundheilung eingesetzt, mildert Krämpfe und beschleunigt die Heilung von Ausschlägen und Geschwüren. Sogar bei Krebsgeschwüren kann das Labkraut eingesetzt werden. Es hat außerdem eine positive Wirkung auf die Seele. Es bewahrt durch seine leicht narkotische Wirkung vor Schaden und bösen Einflüssen und kann zur Behandlung von Nervosität, Depressionen und Müdigkeit verwendet werden.
Eibisch
Die Heilwirkung des Eibisch kennt man schon seit der Antike. Er stärkt das Immunsystem und wirkt gegen Erkältungskrankheiten, Magen-Darmproblemen und Hauterkrankungen. Man sagt ihm ebenfalls nach, dass das Kraut die Kommunikation erleichtert und dadurch hilft, Einsamkeit und Isolation zu lösen.
Eisenkraut
Wirkt harmonisierend, beruhigend und ausgleichend. Eisenkraut ist ein Kraftspender für den Körper und die Seele. Es stärkt die innere Ruhe und Kraft, außerdem mobilisiert es die körpereigenen Abwehrkräfte und den Stoffwechsel.
Engelwurzblüten
Wirken entspannend, ausgleichend und befreiend. Engelwurz hellt die Stimmung auf und erweitert das Bewusstsein.
Engelwurzsamen
Wirken vergleichbar der Engelwurzblüten entspannend, ausgleichend und befreiend. Engelwurzsamen hellen die Stimmung auf und erweitern das Bewusstsein.
Ephedra
Meerträubelkraut. Wirkt sehr anregend, leistungssteigernd und belebend. Außerdem wird Ephedra eine stimulierende, euphorisierende und aphrodisierend Wirkung nach gesagt. Es belebt und erweitert die Bronchien und soll hilfreich gegen Heuschnupfen und Asthma. Zügelt den Appetit.
Erdrauch
Wirkt gegen Kopfschmerzen und Migräne, bewusstseinserweiternd und -aufhellend. Erdrauch wurde schon von den Kelten und den Germanen zum vertreiben negativer Einflüsse eingesetzt.